Can't stop

 

„Nach müd kommt blöd“

Im Laufe nicht enden wollender Dienste kommt es vor, dass ich mich in einer Art Manie wiederfinde, in einer gehobenen Stimmung, in der ich mich als gleichsam unverletzlich und hochmotiviert erfahre. In der ich mich als Teil eines endlosen, unaufhörlich und unerbittlich weiterstrebenden Prozesses wiederfinde, der über die Dynamik einer unendlich übermächtigen Maschine verfügt und dem man sich nur in einer Mischung aus trunkener Faszination und Resignation ergeben kann. Der aber auch meine Kraft aufs Äußerste fordert. In der ich  aber auch mehr als sonst das Gefühl äußerster Befriedigung erfahre, da ich eben der Handelnde bin, der, unaufhörlich, aber immerhin obenauf und  „auf Höhe“ mitschwimmt in diesem Wahnsinn, der eben nicht untergehr, der eben besteht.

 

All das keimt in mir auf, wenn ich „Can’t stop“  der Red Hot Chili Peppers höre (Hier z.B. Live at slane) . Es treibt unerbittlich voran. Und es hat unbändige Energie.