Prolog
Prolog: Der Schmerz und der Tod
"Wie meine Gefühle beschreiben, wenn so ein Armer gebracht wird [...] Ich rede nicht davon, daß ich ihm das Leben retten kann. Sterben müssen wir alle. Aber daß ich die Tage der Qual von ihm nehmen darf, das ist es, was ich als die große, immer neue Gnade empfinde. Der Schmerz ist ein furchtbarer Herr als der Tod.
So lege ich dem jammernden Menschen die Hand auf die Stirne und sage ihm: "Sei ruhig. In einer Stunde wirst du schlafen, und wenn du wieder erwachst, ist kein Schmerz mehr." Dann bekommt er eine subcutane Injektion von Pantopon." (Albert Schweitzer über die Narkoseeinleitung vor einer - lebenrettenden - Operation)